Hermannus Pfeiffer 14.08.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Hunger durch Dürre

Düsterer Bericht des US-Landwirtschaftsministeriums / Kritik an Biospritproduktion

Durch Hitze und Dürre in wichtigen Getreideanbaugebieten drohen weltweit Missernten und Mangel an Nahrungsmitteln. Der jüngste Weltbericht des US-amerikanischen Landwirtschaftsministeriums lässt einen starken Rückgang der Ernten befürchten.

Schlechte Nachrichten für alle Armen: Nach monatelangem Preisverfall steigen aktuell die Preise für Getreide und andere Agrarrohstoffe inzwischen wieder besorgniserregend an. So vergrößern Hitze und Trockenheit vor allem in den USA und in den Exportregionen am Schwarzen Meer die Sorgen über größere Ernteausfälle bei Weizen, Mais und Sojabohnen, und »treiben die Preise in die Höhe«, schreibt die Commerzbank in einer Analyse der globalen Landwirtschaftsmärkte. Besonders prekär sei die Situation bei Sojabohnen - eine Dürre in Südamerika hat bereits zu Missernten in Brasilien und Argentinien und damit zu höherer Nachfrage nach US-Sojabohnen geführt. Aber auch in den Vereinigten Staaten droht eine Missernte. Gleichzeitig wird aus China eine rekordverdächtige Nachfrage erwartet. Die abzusehenden Folgen: Die Preise wichtiger Agrarrohstoffe dürften in den Jahren 2012/13 rasant ansteigen.

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