Auf ewig der Immobilienspekulation entzogen

In Prenzlauer Berg wird in diesen Tagen ein neues, selbstverwaltetes Hausprojekt bezogen, das Vorbildcharakter hat

  • Von Ralf Hutter
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In den kommenden Wochen steht in der Malmöer Straße 29 im Stadtteil Prenzlauer Berg die Abnahme für einen Neubau an, der nicht nur für die neue Hausgemeinschaft die Erfüllung eines Traums bedeutet, sondern auch für den Architekten. Die Vorgeschichte dieses Hausprojektes verdient in Zeiten brodelnder mietenpolitischer Konflikte besondere Aufmerksamkeit.

Die Geschichte beginnt mit Oliver Clemens, der einst selbst in der Gegend wohnte und das Grundstück in der Malmöer Straße zum Verkauf ausgeschrieben sah. Er trug sich bereits seit längerem mit der »Idee eines alternativen Projektes«, wie er sagt. Das nötige Geld für den Grundstückskauf, der 2006 besiegelt wurde, hatte er.

Oliver Clemens ist selbst Architekt. In Studium und Beruf hat er sich eine klare Meinung gebildet: »Dass mit Grund und Boden spekuliert werden kann, ist absurd.« Auch die jüngere Mietenpolitik in Berlin sieht er kritisch, etwa dass unter dem rot-roten Senat die Mi...

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