Immer im Dienst

Krankenkassenstudie findet zu viel Psychostress bei Freien

Ständige Erreichbarkeit, häufige Überstunden, wechselnde Arbeitsorte, lange Anfahrtswege und befristete Verträge machen Beschäftigten zunehmend Probleme. Diese Flexibilisierung braucht ihre Schranken, ist das Fazit der Wissenschaftler, die gestern in Berlin für die AOK den Fehlzeitenreport 2012 vorstellten.

Mit der allseits geforderten Flexibilität in der modernen Arbeitswelt ist es so eine Sache. Heute in Rostock, morgen in Mailand, mal wochenlang 12 Stunden am Tag rackern und dann wieder einen Monat ohne Auftrag sein oder auch Sonntags noch diesen oder jenen anrufen zu müssen - das macht auf Dauer Probleme.

Knapp ein Drittel der Erwerbstätigen bekommt häufig dienstliche E-Mails oder Anrufe außerhalb der Arbeitszeit. Ebenfalls ein Drittel macht Überstunden, 12 Prozent nehmen Arbeit mit nach Hause, zehn Prozent arbeiten an Sonn- und Feiertagen. Jeder achte Beschäftigte sagte in der repräsentativen Befragung des Wissenschaftlichen Institutes der Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) von 2000 Menschen aber auch, dass er mit der zunehmenden Verschmelzung von Arbeits- und Privatsphäre Probleme habe. Sie könnten nicht mehr abschalten, bekämen Kopfschmerzen, seien niedergeschlagen. Erschöpfung, Überlastung, Lustlosigkeit und Ausgebranntsein n...

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