René Heilig 17.08.2012 / Inland

Mit Nazis nicht nur in der »Muckibude«

Hatte der Thüringer Heimatschutz »V-Leute« bei der Polizei?

Waren Thüringer Polizisten Mitglieder im Thüringer Heimatschutz (THS)? Aus der militanten Neonazi-Kameradschaft erwuchs die Mörderzelle des »Nationalsozialistischen Untergrundes« (NSU). Das Erfurter Innenministerium hat noch keine Antworten.

Jahrelang hatten Verfassungsschutz und Polizei versucht, in der Thüringer Naziszene V-Leute zu rekrutieren. Das gelang nur in einem Fall: Tino Brandt, ein Anführer des Thüringer Heimatschutzes, lieferte, was ihm genehm schien. Umgekehrt lief der Spitzeleinsatz womöglich besser. Ab 1998 waren mindestens zwei Thüringer Polizisten Mitglied im Thüringer Heimatschutz - nicht aus dienstlichen, sondern aus ideologischen Gründen. Ein dritter wurde von Neonazis als nützlicher Idiot betrachtet, weil er in einer »Muckibude« gegenüber rechtsextremen »Sportfreunden« höchst geschwätzig gewesen sein soll.

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: