Harald Neuber 17.08.2012 / Titel

London macht Asyl zur Falle

Ecuador gewährt Wikileaks-Gründer Zuflucht / Freies Geleit verweigert

Die Regierung Ecuadors hat dem Gründer des Internet-Enthüllungsportals Wikileaks, Julian Assange, am Donnerstag nach mehrwöchiger Prüfung seines Falls Asyl gewährt.

Man habe die Entscheidung in erster Linie getroffen, um Assange vor politischer Verfolgung in den USA zu schützen, heißt es in einer Erklärung des ecuadorianischen Außenministeriums. Assange habe den Asylantrag gestellt wegen der Gefahr, von Großbritannien, Schweden oder seinem Herkunftsland Australien an die USA ausgeliefert zu werden. Dort drohe ihm nach der Publikation Zehntausender diplomatischer Depeschen der USA ein Verfahren wegen Spionage und Geheimnisverrats. »Ecuadors Regierung geht von der Stichhaltigkeit der Argumente Julian Assanges aus, nach denen er aufgrund seines Einsatzes für Meinungs- und Pressefreiheit Opfer politischer Verfolgung werden könnte«, argumentiert Ecuadors Außenministerium.

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