Benjamin Beutler 20.08.2012 / Wirtschaft und Umwelt

Gen-Goldmine am Rio Madidi

US-Biologen untersuchen Biodiversität im einzigartigen Nationalpark Boliviens

Der Madidi-Nationalpark im Nordwesten Boliviens reicht vom Hochgebirge bis in den Tropenwald am Amazonas. Perfekt für Forschungen zu Auswirkungen des Klimawandels. Manche Forscher allerdings suchen noch mehr dort.

Mit Mühe schlägt sich die Expedition durch dichten Amazonas-Dschungel. Mücken und Hitze machen den zwei Biologen, einem Botaniker und zwei Studenten zu schaffen. Drei Wochen dauert die Plackerei im Madidi-Nationalpark schon. Vor sieben Jahren haben die Wissenschaftler des »Madidi-Projekts« im Nordwesten Boliviens 1600 Bäume markiert, berichtet das US-Fachmagazin »Science«. 200 Kilometer nördlich der Hauptstadt La Paz zieht sich das Waldgebiet auf 1,9 Millionen Hektar vom Andenhochland bis hinab ins Amazonas-Tiefland.

Für die Wissenschaftler ist der Park am Madidi-Fluss ein »Labor des Klimawandels«, zitiert Science den heimischen Projektleiter Alfredo Fuentes von der Universität San Andrés (UMSA). »Lokale Baumpopulationen haben drei Möglichkeiten«, erklärt Nathan Kraft, Biologe der College Park University in Maryland: »Sie können sich bewe...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: