Klaus Hammer 20.08.2012 / Kultur

Land der Augenblicke

Landschaften von Karl Hagemeister im Bröhan Museum Berlin

Fern der Großstadt lebte Karl Hagemeister (1848-1933), Sohn eines Obstzüchters aus Werder, von frühen Studienreisen nach Belgien, Holland und Italien und später auch nach Paris abgesehen, in seiner havelländischen Heimatlandschaft - in Ferch, im Entenpfuhl und in Werder. Deren spezifische Stimmung suchte er zu erfassen. »Die Stimmung ist die Trägerin des seelischen Elements der Landschaft«, bekannte er. Den Stimmen, die ihm aus der Natur entgegentönten, wollte er mit der eigenen, künstlerischen Stimme antworten. Aus dem jeweiligen Stimmungston eines Wald- oder Wiesenstücks, einer See- oder Sumpflandschaft, der Birken am See, des weißen Mohnes oder der Seerosen entwickelte er Licht und Schatten, trug er die Farbe in differenziert ausdrucksfähigen vibrierenden Flecken und Strichen aus reinen - also nicht aus der Palette vermischten - Farben auf. Mit der Grundierung der jeweiligen »Generalstimmung« ließ er nach und nach das einzelne Detai...

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