Klaus Bellin 21.08.2012 / Kultur

Tatwortbesichtigung

Neuer Glanz in Weimar: das wiedereröffnete Goethe-und-Schiller-Archiv

Früher war dies der Kohlenkeller. Es fällt schwer, sich das vorzustellen. Die Generalsanierung hat das Haus innen (teilweise auch außen) gründlich verwandelt und technisch auf den neuesten Stand gebracht. Jetzt ist der Keller ein Komplex mit blauen Fußböden und vielen Reihen blauer Stahlregale, in denen, dicht an dicht, die Kästen mit den Kostbarkeiten des Hauses lagern, Manuskripten, Entwürfen, Plänen, Skizzen, Notenblättern, Zeichnungen, Notizen, manches zweihundertfünfzig oder wenigstens zweihundert Jahre alt.

Manfred Koltes, Abteilungsleiter für Editionen, strahlt vor Zufriedenheit, wenn er zeigt, wie sicher und leicht zugänglich die Schätze hier untergebracht sind. Ein Magazin hat es früher nie gegeben, der ganze Besitz des Archivs wurde in Schränken und Pultvitrinen deponiert. Aber nun, nach dem Ende der Bauarbeiten, gibt es dieses Tiefendepot mit mehreren Magazinräumen, übersichtlich und klimatisiert, jede Fläche sinnvoll ge...

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