A 53 sendet nicht mehr

Kurs Konfrontation - der Krieg in Syrien und das deutsche Flottendienstboot »Oker«

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Schlagzeilen klingen alarmierend: Die Deutsche Marine spioniert vor der syrischen Küste. Was ist da dran?

Bisweilen sind Medien schneller als die Ereignisse, über die sie berichten. So meldeten gestern Zeitungen, Radio- und TV-Sender, das Flottendienstboot »Oker« der Deutschen Marine horche weit nach Syrien hinein, um den Rebellen Informationen zu geben.

Unbewaffnet, unbeobachtet

Die Information der »Bild am Sonntag« war (noch) falsch. Das Aufklärungsschiff lag bis gestern um 10.25 Uhr (MESZ) im Hafen von Cagliari. Der liegt am Südzipfel von Sardinien.

Die Flottendienstboote »Alster« (A 50), »Oker« (A 53) und »Oste« (A 52) sind im Auftrag des Kommandos Strategische Aufklärung unterwegs. Mit Hilfe von elektronischen, akustischen und optischen Sensoren sammeln sie Informationen in Krisen- und Kriegsgebieten. Als das Flottendienstboot »Alster« Ende Dezember 15 nautische Meilen vor der Küste ins Visier eines syrischen Kriegsschiffs geriet, hielt man sich im Verteidigungsministerium über den »Alster«-Auftrag - wie immer - bedeckt. A...


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