Libanon - Hinterland des Krieges

Die anhaltenden Kämpfe in Syrien ziehen den Nachbarstaat in Mitleidenschaft

  • Von Karin Leukefeld, Beirut
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Der Syrien-Konflikt ist nach Einschätzung des neuen Sonderbeauftragten Lakhdar Brahimi seit einiger Zeit in die Phase eines »Bürgerkriegs« eingetreten. Es gehe für ihn nicht darum, »einen Bürgerkrieg zu vermeiden«, vielmehr sei es »erforderlich, den Bürgerkrieg zu beenden«, sagte Brahimi am Sonntag. Dieser Krieg greift immer mehr auf Libanon über.

»Ich habe Urlaub gemacht, zwei Wochen war ich in meinem Dorf Ain Ebel. Keine Schießereien, keine brennenden Reifen, einfach nur Sonne und Stille.« Die Augen von Hussam - er möchte seinen vollen Namen nicht nennen - strahlen in seinem braunen Gesicht, die Brille hat er auf die Stirn geschoben. Sein Dorf liege nicht weit von Bint Jbeil und nur zwei Kilometer von der Grenze zu Israel entfernt, erzählt er. Wie viele Männer aus den libanesischen Dörfern arbeitet auch Hussam in Beirut. Sein Job in einem Hotel wird nicht gut bezahlt, dafür ist ihm der Arbeitsplatz sicher. Die permanente libanesische Wirtschaftskrise hat sich mit dem Krieg in Syrien verschärft, viele Libanesen wissen nicht, wie sie mit den ständig steigenden Lebenshaltungskosten fertig werden sollen.

Während Hussam sich der dörflichen Ruhe in Ain Ebel erfreute, schlugen in Beirut und andernorts in Libanon die Wogen hoch. Mit Schießereien und brennenden Autoreifen reagierte...

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