Die Schönste unter den Unverwüstlichen

Eine Reise ins kolumbianische Cartagena, in die Welt des Gabriel Garcia Márquez

  • Von Thomas Günther
  • Lesedauer: ca. 6.0 Min.

Eine Geschichte über Gabriel Garcia Márquez könnte zum Beispiel so beginnen: Die Straßen von Cartagena nach Aracataca sind staubig unter der sengenden Sonne, und das Militär begleitet einen auf dem langen Weg zu »Hundert Jahre Einsamkeit«.

Aber leider entspricht das nicht der Wahrheit. Und da sind wir schon auf der Fährte der magisch-schönen Verstrickungen des großen Romanciers, der der Dichtung in jedem Falle den Vorrang gegeben hat gegenüber der Realität. Die Straßen sind gut gepflastert, die ganz und gar realitätsverpflichteten Autobahngebühren nerven zusehends, und die sporadischen Kontrollen der Militaria drücken dem Fremden gegenüber die Sorge aus, ob es einem gut gehe und ob man sich wohl fühle im heutigen Kolumbien.

Eine kleine Reisegruppe hat sich zusammengefunden zur Spurensicherung des Jahrhundertautors und Nobelpreisträgers. Dafür plant man auch die knapp 300 Kilometer nach Aracataca ein, dem Geburtsort des Dichter...


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