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Rennen gegen den Hass

Die somalische Leichtathletin Samia Yusuf Omar starb auf einem Boot im Mittelmeer - sie wollte noch einmal zu Olympia

  • Von Oliver Händler
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die somalische Leichtathletin Samia Yusuf Omar ist tot. Der Letzten über 200 Meter gehörte 2008 der Jubel bei Olympia in Peking. Auf dem Weg nach London verunglückte sie auf dem Mittelmeer. Der Bürgerkrieg in ihrer Heimat hatte ihr ein normales Sportlerleben stets verwehrt.

Vor wenigen Tagen erlangte die Sportwelt Gewissheit über den Verbleib der somalischen Leichtathletin Samia Yusuf Omar. »Ihr Tod hat uns zutiefst erschüttert«, bestätigte ihr Ex-Trainer Mustafa Abdelaziz die schrecklichen Gerüchte. Omar starb auf eine Art, wie es andere olympische Athleten wohl nie treffen wird: in einem Fischerboot, das zwischen Libyen und Italien im Mittelmeer versank.

Die 21-Jährige war 2008 in Peking dabei, wenn auch nicht als Fahnenträgerin Somalias, wie zuletzt berichtet wurde. »Ich bin stolz, unsere Flagge zu Olympia bringen zu dürfen«, hatte sie lediglich einmal gesagt. Eine Sprinterin war sie mittlerweile auch nicht mehr. In Peking ging die damals 17-Jährige zwar noch über 200 Meter an den Start, doch nur weil sie für längere Strecken in ihrer vom Bürgerkrieg zerrütteten Heimat ...


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