Reiche zur Kasse

Auch der einflussreiche Sozialverband Deutschland will nun umverteilen

  • Von Fabian Lambeck
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) fordert die Umverteilung großer Vermögen, um die Armut wirksamer bekämpfen zu können. Damit wächst der öffentliche Druck, die Reichen stärker an den Kosten der Finanzkrise zu beteiligen.

Deutschland ist ein reiches Land: Auf 8,2 Billionen Euro schätzt man das Vermögen privater Haushalte zwischen Rhein und Oder. Die Sache hat allerdings einen Schönheitsfehler: Zwei Drittel dieses gigantischen Privatvermögens sind auf nur zehn Prozent der Deutschen verteilt. In den letzten Jahren öffnete sich die Vermögensschere weiter.

Zeit, endlich umzusteuern, findet der Sozialverband Deutschland (SoVD) und veröffentlichte am Donnerstag einen Forderungskatalog für mehr Verteilungsgerechtigkeit. Aus Sicht des SoVD ist auch vor dem Hintergrund der hohen Staatsverschuldung eine gerechtere Verteilung finanzieller Ressourcen erforderlich. »Bund, Länder und Gemeinden sind derzeit mit knapp zwei Billionen Euro verschuldet. Hohe Zinsen reißen tiefe Löcher in den sozialen Leistungskatalog«, warnte SoVD-Präsident Adolf Bauer und forderte, Steuerpflichtige mit hohen Einkommen und Vermögen stärker einzubinden.

Im »Forderungspapier für e...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 500 Wörter (3641 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.