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Redefreudige Performance versus Tanz

Abschluss beim 24. Internationalen Festival »Tanz im August«

  • Von Volkmar Draeger
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

Stand das erste Drittel von »Tanz im August« im Zeichen der Auftaktproduktion von Saburo Teshigawara, so prägte die beiden letzten Drittel mit Akram Khan ein weiterer Innovator des zeitgenössischen Tanzes. »Gnosis« von 2009 zitiert den Begriff für Erkenntnis im religiösen Sinn und übersetzt ihn in dichten Tanz. In Teil 1 greift der in Bangladesh geborene, in London lebende Choreograf Motive aus zwei seiner Kathak-Solos auf: in Armführung, Handgestik, Fußsatz prägnant, in Drehungen, Wellen, Schwüngen flink, ganzkörperlich beredt in anbetender Zeremonie. Tabla, Cello, Drums, Violine und seine Fußschellen begleiten, treiben ihn in immer rasanteres Tempo. Nach kurzer Einführung nutzt er das Bewegungsmaterial in Teil 2 für eine Episode aus Indiens Nationalepos »Mahabharata«: fünf Szenen um Gandari, die Tochter des Königs von Gandhara, die einen blinden Prinzen heiraten muss, sich solidarisch die Augen verbindet. Ihr ältester Sohn wird zur m...


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