Die Angst ist zurück

Beim 0:1 gegen Nürnberg offenbart der Hamburger SV alte Probleme und hofft auf fremde Hilfe

  • Von Erik Eggers, Hamburg
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Arena im Volkspark hatte sich längst geleert, als sich Frank Arnesen in Rhetorik flüchtete. »Sind wir wirklich so schlecht?«, fragte der Sportdirektor des Hamburger SV, als die 0:1 (0:0)-Niederlage seines Klubs gegen den 1. FC Nürnberg zum Auftakt der 50. Bundesligasaison Geschichte war. Bevor jemand anders antworten konnte, verneinte der 55-jährige Däne flugs. Natürlich sei er enttäuscht, das ja. Aber ihm sei »nicht bange« vor der Zukunft.

Mit dieser Zuversicht stand er allerdings allein unter den 50 000 Fans in Hamburg. Schon nach dem 2:4-Pokalaus beim Drittligisten Karlsruhe war die Atmosphäre wie bei einer Beerdigung. Die meisten Fans trauerten bereits um den einzigen Klub, der seit 1963 ständig in der Bundesliga spielt. Nicht nur das Idol Uwe Seeler befürchtete vor dem ersten Spieltag den ersten Abstieg der Klubgeschichte - und das im Jahr des 125-jährigen Jubiläums. Der gesamte Auftritt des Teams atmete diese Angst, die ...

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