Jürgen Vogt, Buenos Aires 29.08.2012 / Ausland

Friedenshoffnung in Kolumbien

Dialog zwischen Regierung und FARC könnte im Herbst beginnen

Die kolumbianische Regierung und die Revolutionären Streitkräfte Kolumbiens (FARC) haben offenbar vereinbart, Friedensverhandlungen aufzunehmen. Nach fast einem halben Jahrhundert der Gewalt keimt Hoffnung im südamerikanischen Staat.

Ein Friedensdialog solle bereits im November in der norwegischen Hauptstadt Oslo beginnen, meldete der Fernsehsender Telesur am Montag. Andere Medien berichteten, die Verhandlungen sollten bereits am 5. Oktober in Oslo beginnen und in Kuba fortgesetzt werden. Kolumbiens Präsident Juan Manuel Santos bestätigte noch am Montag, dass die Regierung »Sondierungsgespräche« mit der FARC führe. In den kommenden Tagen werde man die Ergebnisse der »Annäherung« an die FARC bekannt geben. Der Staatschef verwies darauf, dass auch das Heer zur Nationalen Befreiung (ELN), die kleinere Guerillaorganisation, Interesse an einem Friedensdialog bekundet habe.

Spekulationen über einen Kurswechsel des Präsidenten im Konflikt mit der Guerilla kursierten seit einiger Zeit. Nahrung erhielten sie vergangene Woche, als das Kabinett zur Halbzeit der vierjährigen Amtsperiode von Santos geschlossen seinen Rücktritt einreichte. Der Präsident habe nun freie Hand, u...

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