Angolas Bauboom gründet auf Öl

Der Reichtum des Landes ist indes höchst ungleich verteilt

  • Von Armin Osmanovic, Johannesburg
  • Lesedauer: ca. 3.0 Min.

In Angola wird heute gewählt. Als sicher gilt, dass die MPLA (Volksbewegung für die Befreiung Angolas) wieder die Mehrheit im Parlament erhält. Der Vorsitzende der stärksten Partei wird automatisch Staats- und Regierungschef. José Eduardo dos Santos - seit 33 Jahren Präsident des Landes - kann also damit rechnen, im Amt bestätigt zu werden.

Neun Millionen wahlberechtigte Angolaner haben heute die Wahl zwischen neun Parteien. 2008, bei der ersten Abstimmung nach dem Ende des 27-jährigen Bürgerkriegs 2002, erhielt die einst marxistische MPLA offiziell 81,6 Prozent der Stimmen. Sie verweist auf beeindruckende Wachstumsraten: Angolas Wirtschaftsergebnis wuchs in den vergangenen Jahren um durchschnittlich zehn Prozent und mehr. Dennoch lebt ein Großteil der 19 Millionen Angolaner noch in Armut. Laut jüngstem Weltbankbericht haben zwei Drittel der Bevölkerung weniger als zwei US-Dollar täglich zur Verfügung. Und noch immer sterben 220 von 1000 Kindern unter fünf Jahren. (Zahl aus dem Jahr 2008). So kam es zum ersten Mal nach dem Ende des Bürgerkrieges zu Protesten gegen die soziale und wirtschaftliche Situation.

Zum Abschluss des Wahlkampfes am Mittwoch machte Dos Santos denn auch keinen Hehl aus den Problemen des Landes. »Wir kennen die Herausforderungen für Angola. Wir s...

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