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Assange mit großem Lob für Ecuador

Quito (PL/nd). Der australische Journalist und Gründer von Wikileaks, Julian Assange, hat bei einem Fernsehinterview geäußert, dass die Entscheidung Ecuadors, ihm diplomatisches Asyl zu gewähren, die moralischen Werte des südamerikanischen Landes und seiner Regierung zeige. Er denke dies nicht nur, weil es sich in seinem Fall bewiesen habe, sondern weil Ecuador auch anderen Asyl und Zuflucht gewähre, die es verdienen und benötigen.

In der Sendung »De frente« bewertete Assange die klare Unterstützung, die Ecuador durch die regionalen Organisationen erhalten hat, als sehr wichtig.

Assange bezog sich darauf, dass sowohl die Union Südamerikanischer Nationen (UNASUR) und die Bolivarianische Allianz für die Völker unseres Amerika (ALBA) als auch die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) die Drohung Großbritanniens, in die Botschaft Ecuadors in London einzudringen, um ihn festzunehmen, zurückgewiesen haben.

Er sagte, dass eindeutig feststehe, dass er ein durch die USA und ihre Verbündeten politisch Verfolgter sei. Das sei eine anerkannte Tatsache, er habe hart arbeiten müssen (mit der Verteidigung), um der Regierung Beweise für diese Tatsache zu geben.

Ähnlich äußerte sich Präsident Rafael Correa in der gleichen Sendung. Er erklärte, dass sich die Zukunft von Julian Assange schon morgen oder auch erst in einigen Jahren entscheiden könne, denn es gäbe mehrere Szenarien, an denen gearbeitet werde.

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