Rolf-Henning Hintze, Windhoek 04.09.2012 / Ausland

Herero-Gedenkfeier sorgt für Wirbel

Linker Bundestagsabgeordneter Niema Movassat bekommt viel Zustimmung bei Besuch in Namibia

Mit einwöchiger Verspätung konnte der alljährliche Herero-Tag in der Stadt Okahandja am Sonntag doch noch stattfinden, den die Polizei untersagt hatte und auf dem Niema Movassat von der LINKEN eine Rede halten sollte. Sein einwöchiger Aufenthalt stieß dennoch auf große Resonanz.

Es blieb alles friedlich beim Herero-Gedenktag in Okahandja. 2000 Herero versammelten sich, ohne dass es zu Auseinandersetzungen kam. Die ursprüngliche Gedenkfeier an dem Ort, an dem Häuptling Samuel Maharero begraben liegt, der 1904 der deutschen Kolonialmacht den Krieg erklärte, war wegen befürchteter gewalttätiger Auseinandersetzungen zwischen der Gruppierung um Häuptling Kuiama Riruako und fünf anderen Herero-Clans von der Polizei untersagt worden. Dort hatte auch der deutsche Abgeordnete Niema Movassat (Die Linke) eine Rede halten sollen, der im Bundestag einen Antrag zur Anerkennung des deutschen Völkermords eingebracht hatte, der im März jedoch mit den Stimmen von CDU/CSU und FDP abgelehnt wurde.

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