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Mehr Frauen in Führungen der Konzerne

Berlin (dpa/nd). Frauen holen in den Führungsebenen deutscher Unternehmen langsam auf. Ihr Anteil in herausgehobenen Positionen ist im vergangenen Jahrzehnt von 22 auf 30 Prozent gestiegen, fand das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in einer Studie heraus.

Weibliche Führungskräfte verdienten in der Privatwirtschaft im Durchschnitt 21 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Im Vergleichsjahr 2001 lag der Unterschied noch bei 30 Prozent. Das ist das Ergebnis des jüngsten Führungskräfte-Monitors des Institutes, der am gestrigen Montag veröffentlicht wurde. Rechne man Verzerrungen durch Spitzenwerte heraus, betrage der Unterschied sogar 27 Prozent im Vergleich zu 31 Prozent neun Jahre zuvor, heißt es darin.

Im Jahr 2010 gab es laut DIW-Studie knapp vier Millionen angestellte Führungskräfte in der Privatwirtschaft. Etwa zwei Drittel davon waren Vorgesetzte. Dabei seien die Männer in diesen leitenden Funktionen im Durchschnitt für 33 Mitarbeiter verantwortlich, Frauen für 22.

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