Kein Königsweg aus Mietenmisere

Experten diskutierten Schaffung von bezahlbarem Wohnraum / Vorbild Hamburg?

  • Von Rainer Balcerowiak
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Es ist nicht allzu lange her, dass Berlins politisch Verantwortliche die Gefahr einer Wohnungsnot oder auch nur -knappheit konsequent leugneten. Doch mittlerweile steht das Thema ganz oben auf der politischen Agenda. Auf einer Veranstaltung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel »Wohnen in Berlin - können wir von anderen Städten lernen?« fasste Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) am Montag die derzeitige Lage nüchtern zusammen. Die Stadt verzeichnet ein stetiges Bevölkerungswachstum, zudem wächst der Flächenverbrauch pro Einwohner. Auf der anderen Seite wurde der kommunale Wohnungsbestand in den vergangenen Jahren durch Verkäufe drastisch reduziert, der faktische Ausstieg aus dem sozialen Wohnungsbau besiegelt und die Neubautätigkeit zurückgefahren. Die Folge sind große Mietsteigerungen, besonders in den Innenstadtlagen.

Es gebe »keinen Königsweg« zur Überwindung der Misere, betonte Müller. Um die sozioökonomische »Be...

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