Andreas Fritsche 07.09.2012 / Berlin / Brandenburg

»Karl Marx« protestiert gegen NPD

Gemeinsamer Aufruf zum Fest der Toleranz in Potsdam

Die NPD will in Potsdam gegen die Europäische Union Stimmung machen - fast alle demokratischen Parteien und ein Bündnis halten dagegen.

Sie wollen »deutlich machen, dass die rassistische, menschenverachtende Propaganda der NPD keinen Platz in Potsdam hat«. Die Kreisvorsitzenden von LINKE, SPD, FDP und Grüne sowie die Chefin der linksalternativen Stadtfraktion »Die Andere« haben jetzt einen gemeinsamen Aufruf für eine weltoffene und tolerante Landeshauptstadt veröffentlich.

Anlass ist die Absicht der neofaschistischen NPD, am 15. September um 12 Uhr aufzumarschieren unter dem Motto »Wir arbeiten - Brüssel kassiert«. Auf der Internetseite des verantwortlichen NPD-Kreisverbands Nuthe-Havel ist die dürre Ankündigung des Termins nicht mit einer genauerne Ortsangabe versehen.

Die CDU wollte nicht

Den Text des Aufrufs verfasste LINKE-Kreischef Sascha Krämer. Er bat auch die CDU-Spitze um eine Unterschrift. Doch die CDU habe sich »nicht gerührt«, bedauert Krämer. Eine Absage erhielt er überdies von zwei Stadtverordneten, die sich von der CDU abgespalten haben. Diese stö...

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