Geld sparen durch Heizungswartung

Energieeinsparung

Bevor es wieder kälter wird, sollten Hauseigentümer noch vor der Heizperiode ihre Heizungsanlage überprüfen lassen. Mit einer regelmäßigen Wartung lassen sich Betriebskosten senken, die Lebensdauer der Heizung verlängern und Umweltbelastungen reduzieren.

»Wer seine Heizung nicht regelmäßig überprüfen lässt, verfeuert bares Geld«, warnt Harald Nitzschke, Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen-Anhalt. Zu einer professionellen Wartung gehören vor allem die Kontrolle der Verschleißteile und Sicherheitsfunktionen, die Reinigung bestimmter Bauteile sowie die Überprüfung regeltechnischer Funktionen und Systemkomponenten. Die Reinigung des Heizkessels ist aus wirtschaftlicher Sicht besonders wichtig. Hier können sich Rußablagerungen bilden, was die Wärmeabgabe beeinträchtigt. »Bereits eine Schicht von einem Millimeter kann den Brennstoffverbrauch um fünf Prozent erhöhen«, erläutert Nitzschke.

Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) gehört die regelmäßige Inspektion nicht nur zu den Pflichten des Betreibers, sondern muss auch von einem Fachbetrieb durchgeführt werden. Ein Wartungsvertrag kann das unkompliziert regeln.

Vor Vertragsabschluss sollten Verbraucher unbedingt Leistungen und Preise verschiedener Installateure vergleichen. Musterwartungsverträge für Öl- und Gasheizungsanlagen gibt es in der Energieberatung der Verbraucherzentrale. Nicht zuletzt kann die regelmäßige Wartung zum Anlass genommen werden, die Heizungsanlage insgesamt auf Herz und Nieren zu prüfen.

Aus vielen Anlagen lässt sich bereits mit einfachen und kostengünstigen Maßnahmen mehr Effizienz herausholen.

Bei Fragen zu Wartung und Optimierung der Heizungsanlage hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: Beratung und Termine telefonisch unter (018) 809 802 400 (14 Cent/min aus dem deutschen Festnetz, abweichende Preise für Mobilfunkteilnehmer). Eine Übersicht über Beratungsstellen und Energieberatungsstützpunkte unter www.vzsa.de.

Zur Information: Fördermittel für die Heizungsmodernisierung dürfen nicht beliebig kombiniert werden. Aber es lassen sich Zuschüsse des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) mit dem KfW-Programm »Energieeffizient Sanieren - Effizienzhaus« verbinden. Bei diesem Förderprogramm gibt es entweder einen zinsgünstigen Kredit (Programm 151) oder einen weiteren Zuschuss (Programm 430).

Infos unter www.bafa.de und www.kfw.de

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