Martin Hatzius 12.09.2012 / Kultur

Zurück in die Zukunft

»Dritte Generation Ost« - Wer ist das? Was wollen die?

Im rappelvollen »Roten Salon« der Volksbühne am Berliner Rosa-Luxemburg-Platz wurde vergangene Woche das Buch »Dritte Generation Ost« vorgestellt. Bevor einige Herausgeber und Autorinnen des Sammelbandes sich mit Textproben, Kurzfilm und Diskussion dem Ziel näherten, die im Untertitel aufgeworfenen Fragen zu beantworten: »Wer wir sind, was wir wollen«, projizierte ein Videobeamer Persiflagen des Haupttitels auf eine Leinwand: »Dritte Oxydation Rost«, »Drittklassige Pension an der Ostsee«, »Dritte Portion Most«, so was. Das Netzwerk »3te Generation Ostdeutschland« legt mit diesem Buch zwar kein Manifest vor, aber doch eine vielstimmige Selbstbestimmung. Seine ehrenamtlichen Mitglieder hätten es ohne die finanzielle Unterstützung der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur und anderer Förderer schwer, ihrer persönlichen, zivilgesellschaftlichen und wissenschaftlichen Mission nachzugehen. Insofern offenbart die Titelvariation »Generation Drittmittel« sich unter den selbstironischen Projektionen als besonders treffend.

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