MAD zum Rapport!

Handfester Eklat: Bundeswehr-Geheimdienst unterschlägt Akte zu NSU-Terroristen

  • Von René Heilig
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.

Die Sommerpause ist vorbei. Die erste Sitzung des Bundestags-Untersuchungsausschusses zu Versäumnissen bei der Abwehr des NSU-Terrorismus begann mit einem handfesten Eklat. Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat den Parlamentariern Unterlagen zu Uwe Mundlos aus der Zwickauer Nazi-Mörderzelle vorenthalten. Einige wurden gar vernichtet.

Der Ausschuss soll Pannen der Sicherheitsbehörden bei den Ermittlungen zum »Nationalsozialistischen Untergrund« (NSU) beleuchten. Der rechtsextremistischen Terrortruppe werden die Ermordung von neun türkisch- oder griechischstämmigen Kleinunternehmern zwischen 2000 und 2006 sowie einer Polizistin in Heilbronn 2007 zur Last gelegt.

Allerlei Ungereimtheiten bei den Ermittlungen zur Ermordung des Internetcafé-Besitzers Halit Yozgat im April 2006 in Kassel standen gestern auf dem Programm. Merkwürdig mutet zum Beispiel an, dass einer der Kunden, die sich zur Zeit der Erschießung des 21-Jährigen in dem Internetcafé aufgehalten hatten, sich nicht als Zeuge meldete. Es handelt sich um Andreas T., einen Geheimdienstler, der sein Verhalten so begründete: Seine Frau sollte nichts von einer privaten Chat-Beziehung erfahren.

Polizei und Staatsanwaltschaft leiteten damals ergebnislose Ermittlungen gegen den Mann ein. Man hatte auch V-Leut...

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