Ein Befreiungsschlag für die Opposition

Reaktionen auf den Führungswechsel bei den Konservativen

  • Von Andreas Fritsche
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Perspektivlos, ideenlos, heimatlos und gespürlos, so hat Linksfraktionschef Christian Görke die gestern zurückgetretene CDU-Landes- und Fraktionsvorsitzende Saskia Ludwig genannt. Perspektivlos, weil sie sich vor allem mit der Vergangenheit beschäftige und offenbar wenig über die Zukunft Brandenburgs nachdenke. Ideenlos, denn konstruktive Oppositionsarbeit sehe anders aus. Heimatlos, bezogen auf demokratische Werte. Ohne Gespür für das, was die Brandenburger wirklich bewege und wo Probleme zu lösen sind. Dass die CDU ihrer Chefin das Misstrauen aussprach, sei längst überfällig gewesen, fand Görke.

Nicht nur Ludwig sei gescheitert, sondern die ganze Oppositionsstrategie der CDU, meinte SPD-Generalsekretär Klaus Ness. »Saskia Ludwig hat versucht, den Brandenburger CDU-Landesverband in eine neurechte Kampfformation zu verwandeln.« Dabei habe sie die Mitte der Gesellschaft »aus dem Blick verloren« und die CDU »isolie...


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