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Ermittlungen in Altersheim

Ludwigshafen (dpa/nd). Nach dem Tod eines Patienten in einem Ludwigshafener Altersheim ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Tötung. Eine ehemalige Mitarbeiterin wirft der Heimleitung vor, dass der Mann durch Vernachlässigung verhungert sei, sagte Oberstaatsanwalt Lothar Liebig am Mittwoch in Frankenthal. Er bestätigte damit einen Medienbericht. Demnach soll es in dem Pflegeheim weitere Mängel gegeben haben, unter anderem seien Patienten durch Schläge misshandelt worden. Zudem seien weitere Bewohner unterernährt. Es werde daher umfassend ermittelt, erklärte Liebig. Der Heimbetreiber wies die Vorwürfe nach Angaben des Blatts ausdrücklich zurück.

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