Werbung

Im Namen des Eremiten

BUND will gegen A 14-Verlängerung klagen

Bei uns droht die ABOkalypse!

Wir brauchen zahlende Digitalleser/innen.

Unterstütze uns und überlasse die Informationsflanke nicht den Rechten!

Mach mit! Dein freiwilliger, regelmäßiger Beitrag:

Was soll das sein

Wir setzen ab sofort noch stärker auf die Einsicht der Leser*innen, dass linker Journalismus auch im Internet nicht gratis zu haben ist – mit unserer »sanften« nd-Zahlschranke.

Wir blenden einen Banner über jedem Artikel ein, verbunden mit der Aufforderung sich doch an der Finanzierung und Sicherstellung von unabhängigem linkem Journalismus zu beteiligen. Ein geeigneter Weg besonders für nd-Online-User, die kein Abo abschließen möchten, die Existenz des »nd« aber unterstützen wollen.

Sie können den zu zahlenden Betrag und die Laufzeit frei wählen - damit sichern Sie auch weiterhin linken Journalismus.

Aber: Für die Nutzung von ndPlus und E-Paper benötigen Sie ein reguläres Digitalabo.

Magdeburg/Halle (dpa/nd). Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) will mit einer Klage gegen den geplanten Weiterbau der Autobahn 14 von Magdeburg nach Schwerin vorgehen. »Das wird geschehen«, sagte Landesgeschäftsführer Oliver Wendenkampf am Mittwoch und bestätigte einen Bericht der in Halle erscheinenden »Mitteldeutschen Zeitung«. Demnach soll die Klage bis Freitag beim Oberverwaltungsgericht Magdeburg eingereicht sein. Dabei gehe es um den 13 Kilometer langen Abschnitt der A 14 zwischen Dolle (Landkreis Börde) und Lüderitz (Landkreis Stendal).

Die geplante Trasse führe dort sehr nah an der Colbitz-Letzlinger Heide vorbei, sagte Wendenkampf. In dem Bereich befinden sich seinen Angaben zufolge wichtige Lebensräume bedrohter Tierarten. Dazu zählten seltene Käfer wie der Eremit. Wenn für den Bau der Trasse sogenannte Totholzbäume gefällt würden, würden nicht nur einzelne Käfer sterben, sondern deren Lebensraum und die ganze Population.

Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel (CDU) hält die Klage laut einer Mitteilung für unnötig. Alle Anforderungen des Naturschutzes würden beim Bau der A 14 erfüllt. Dazu gehörten für den Abschnitt Dolle-Lüderitz verschiedene Bauten, etwa für Fledermäuse. Zudem würden Hecken, Bäume und Gehölze gepflanzt. Er appellierte an den BUND, sein Vorhaben zu überdenken. Bis Freitag sei noch etwas Zeit. Ansonsten: Klage der BUND, werde er gleichzeitig gegen die »Grün-Maßnahmen« klagen, kündigte der Minister an.

ndPlus

Ein kleiner aber feiner Teil unseres Angebots steht nur Abonnenten in voller Länge zur Verfügung. Mit Ihrem Abo haben Sie Vollzugriff auf sämtliche Artikel seit 1990 und helfen mit, das Online-Angebot des nd mit so vielen frei verfügbaren Artikeln wie möglich finanziell zu sichern.

Testzugang sichern!

9 Ausgaben für nur 9 €

Jetzt nd.DieWoche testen!

9 Samstage die Wochenendzeitung bequem frei Haus.

Hier bestellen