Ein Netz für alle

Konferenz diskutierte über Freiheit und Solidarität in der digitalen Gesellschaft

  • Von Katja Eichholz
  • Lesedauer: ca. 3.5 Min.

Der Kampf ums Internet hat viele Facetten. Am Samstag trafen sich bei einer Konferenz in Berlin Politiker, Experten und Aktivisten, um über Bürgerbeteiligung im Netz, Open Data und Überwachung zu diskutieren

"Gregor Gysi hat einen Computer. Wir begrüßen das", schreibt Anne Roth am Samstag auf Twitter. Die Medienaktivistin ist eine von rund 120 Besuchern der Konferenz "Netz für alle", welche die Rosa-Luxemburg-Stiftung gemeinsam mit der Linksfraktion am Samstag in Berlin veranstaltet hat. Der Chef der Bundestagsfraktion macht keinen Hehl daraus, dass er zwar durchaus Nachholbedarf in Sachen digitaler Kultur hat – aber er ließ in seiner Keynote auch keinen Zweifel daran, dass er die Bedeutung der Netzpolitik erkannt hat. Seine Aufforderung an die Konferenzteilnehmer lautete, über das Entstehen neuer Herrschaftsstrukturen im Internet nachzudenken. Denn: "Diktaturen können sich das Netz nicht leisten."

Eröffnet wurde der Konferenztag anschließend vom Schweizer Professor Felix Stalder. Der Experte für Digitale Kultur und Theorien der Vernetzung von der Zürcher Hochschule der Künste pran...

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