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Gambia setzt Hinrichtungen aus

Dakar (AFP/nd). Nach internationalen Protesten hat Gambias Präsident Yahya Jammeh sein Vorhaben aufgegeben, alle zum Tode verurteilten Häftlinge im Land umgehend hinrichten zu lassen. Der Vollzug der Todesstrafen sei auf unbestimmte Zeit ausgesetzt, hieß es am Freitagabend in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung der Präsidentschaft. Jammeh hatte bei den Feiern zum Ende des islamischen Fastenmonats Ramadan angekündigt, bis Mitte September alle etwa 40 Todeskandidaten in dem westafrikanischen Land hinrichten zu lassen.

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