Occupy Wall Street - zweite Welle?

Ein Jahr nach Geburt der Bewegung wollen Aktivisten erneut in New Yorks Finanzdistrikt einsickern

  • Von Max Böhnel, New York
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Am Wochenende trafen in New York Hunderte von Aktivisten aus den gesamten USA ein, um den ersten Jahrestag der »Occupy Wall Street«-Bewegung (OWS) zu feiern. Höhepunkt soll am Montagmorgen (Ortszeit) die Blockade des Finanzdistrikts sein.

Die New Yorker Polizei hat am Wochenende ihre Präsenz im südlichen Manhattan verstärkt. Der durch das Zeltlager im Herbst vergangenen Jahres bekannte Zucchotti-Park, auf dem wochenlang Hunderte übernachteten, ist mit Barrikaden abgeriegelt worden.

Erste Demonstrationen und Protestaktionen am Sonnabend mit wenigen Hundert Teilnehmern wurden von den Beamten rigoros auf Bürgersteige und in Seitenstraßen abgedrängt. Der Sonntag stand laut OWS unter dem Motto »celebration« mit Konzerten linker USA-Musiker wie Tim Morello und Jello Biafra. Am frühen Montagmorgen (Ortszeit) wollen Aktivisten per Boot, Fahrrad, zu Fuß - und als Wall-Street-Angestellte verkleidet - per U-Bahn zur Börse einsickern. Unter anderem mit einer »People´s Wall« (Volksmauer) soll der Finanzdistrikt durch Sitzblockaden lahmgelegt werden. Die Ankündigungen sind vage und werden über »Twitter« und »Facebook« verbreitet. Aber für Verzögerungen und Verkehrsstaus wird ber...

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