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Drei Tote im Stickstoffwerk

Wittenberg (dpa/nd). Drei Arbeiter sind aus unbekannter Ursache bei Wartungsarbeiten in einem Stickstoffwerk in Sachsen-Anhalt gestorben. Die Männer sollten Sandstrahlarbeiten an einer 42 Meter hohen sogenannten Hochfackel in den Stickstoffwerken Piesteritz erledigen und wurden leblos aufgefunden. Um die Todesursache zu klären, wurde eine Obduktion angeordnet, wie Staatsanwaltschaft und Polizei in Dessau-Roßlau am Donnerstag mitteilten. Die Stickstoffwerke Piesteritz mit rund 800 Beschäftigten sind nach eigenen Angaben der größte Ammoniak- und Harnstoffhersteller Deutschlands. Die Produkte werden zum Beispiel in der Düngemittelindustrie benötigt. Die drei Männer aus Wittenberg gehörten einer anderen Firma an und arbeiteten bei der laufenden Generalinspektion der Stickstoffwerke mit, die am 3. September begonnen hatte und sechs Wochen dauern soll.

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