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Klaus Staeck: Freiheit kein Freibrief

Der Präsident der Berliner Akademie der Künste, Klaus Staeck, hofft, dass sich kein Kino für den islamfeindlichen Film findet, der derzeit für heftige Proteste sorgt. Die in den USA entstandene Hetzpropaganda könne keinen Anspruch auf Kunst erheben, sagte Staeck dem Radiosender WDR3. »Umso erschreckender ist es, dass man auf Knopfdruck mit diesem Machwerk - und nichts anderes ist dieser Film - derartige Proteste in Teilen der arabischen Welt auslösen kann.«

Die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Künste dürften nicht in Anspruch genommen werden, um Anhänger einer Religion auf derart primitive Weise zu diffamieren und mit Kalkül den öffentlichen Frieden zu gefährden. »Die Demokratie ist eine schwierige, letztlich sensible Angelegenheit«, sagte Staeck. »Sie ist kein Trampolin, auf dem jeder solange herumspringen kann in der Hoffnung, dass irgendwann das Netz reißt.« Die Freiheit der Künste sei kein Freibrief für Hetzer und Provokateure. dpa

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