Jérôme Lombard 22.09.2012 / Berlin / Brandenburg

Alt-Besetzer machen weiter

Bezirk verweigert Verhandlungen über künftige Nutzung des Seniorenzentrums Stille Straße

Die Nerven liegen blank: Eine große Mehrheit der Bezirksverordneten von SPD, Grünen, CDU und Piraten sprach sich im Finanzausschuss gegen Verhandlungen mit der Berliner Volkssolidarität aus. Neben anderen Verbänden hatte sich die Volksolidarität als Freier Träger um das Seniorenzentrum Stille Straße beworben.

Die Auseinandersetzung um die Seniorenbegegnungsstätte in der Pankower Stillen Straße 10 entwickelt sich zu einem nicht enden wollenden Konflikt ohne absehbare Lösung. Am vergangenen Donnerstag sprach sich eine große Mehrheit der Bezirksverordneten von SPD, Grünen, CDU und Piraten im Finanzausschuss gegen Verhandlungen mit der Berliner Volkssolidarität aus. Wie die Fraktionsvorsitzende der Pankower Grünen, Daniela Billig, erklärte, soll die »Verantwortbarkeit solcher Verhandlungen« auf der nächsten Ausschusssitzung am 18. Oktober nochmals geprüft werden. Ob danach aber tatsächlich Verhandlungen über eine freie Trägerschaft beginnen werden, bleibt äußerst unklar. Selbst wenn dies der Fall sein sollte, würde es erfahrungsgemäß über ein weiteres Jahr dauern, bis es zu ersten Ergebnissen kommen könnte. Die LINKE, die als einzige Partei im Bezirksparlament sofort beginnende Gespräche gefordert hatte, kritisierte die abermalige Terminverschiebung als unnötige Zeitverschwendung.

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