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Solidarität in der Krise für die Zeit nach der Krise

Im selbstverwalteten Gesundheitszentrum von Elliniko werden Griechen versorgt, die Versicherung und Medikamente nicht mehr bezahlen können

  • Von Anke Stefan, Athen
  • Lesedauer: ca. 5.5 Min.
Pillen über Pillen werden weiter produziert, doch viele Griechen können sie sich nicht mehr leisten.

»Metropolitanes soziales Gesundheitszentrum von Elliniko« steht auf dem Schild über der Eingangstür. Die Straße hat keinen Namen, der Flachbau liegt auf dem Gelände der ehemaligen US-amerikanischen Militärbasis südöstlich Athens. Etwa 120 Freiwillige, die Hälfte davon Ärzte, Pharmazeuten und Angehörige anderer Pflegeberufe, betreiben hier seit Ende 2011 ein selbstverwaltetes Gesundheitszentrum. Hier und in ähnlichen Projekten wird die ständig wachsende Schar von Menschen behandelt, die aus dem immer größere Löcher aufweisenden Netz der staatlichen Gesundheitsfürsorge herausfällt.

Einer dieser Ärzte ist Dr. Giorgos Vichas. »Ich arbeite hauptberuflich beim staatlichen Gesundheitsdienst EOPYY«, erläutert der Kardiologe. »Letztes Jahr um diese Zeit, vielleicht etwas früher, erklärten mir Patienten, dass sie ihre Versicherung verloren haben. Sie konnten mich weder weiter als Arzt konsultieren, noch ihre Medikamente beziehen. Ab August ...


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