Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

»Wohlstand für alle« - ist das neoliberal?

  • Von Sahra Wagenknecht
  • Lesedauer: ca. 9.0 Min.
Sahra Wagenknecht: Die tägliche Enteignung rückgängig machen

Im »nd« gab es eine mehrteilige kritische Debatte zu meinen wirtschafts- und finanzpolitischen Thesen, die von einem Beitrag der Wirtschaftskorrespondentin der »taz«, Ulrike Herrmann, eröffnet wurde. Da Diskussion und Kritik zu einer Klärung von Positionen beitragen können, ist das auf jeden Fall erfreulich. Auf einige der Kritikpunkte möchte ich am Beispiel der Wortmeldung von Frau Herrmann näher eingehen. Unter der Überschrift »Warum nicht Roosevelt?« setzt sie sich kritisch mit meinen Vorschlägen zur Lösung der Finanzkrise auseinander. Dabei empfiehlt sie etwa, Bankenpleiten unbedingt zu vermeiden. Sie schreibt: »Wer die Realwirtschaft nicht gefährden will, muss die Banken retten. Für Wagenknecht ist das undenkbar, weil sie fürchtet, dass auch die Millionäre gerettet würden.«

Vielleicht wäre es nicht zu diesem Fehlurteil gekommen, wenn Ulrike Herrmann geschrieben hätte: »Wer die Realwirtschaft retten will, muss die Geldvers...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.