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Uralte Zahnfüllung aus Bienenwachs

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San Francisco (dpa/nd). Bereits in der Jungsteinzeit vor 6500 Jahren bekamen Menschen Zahnfüllungen - vermutlich um Schmerzen zu lindern. Das zeigt ein Kieferknochen inklusive einem Zahn mit Bienenwachsfüllung, den Forscher in Slowenien gefunden haben. »Diese Entdeckung ist vielleicht das älteste Beweisstück für vorgeschichtliche Zahnmedizin in Europa und das früheste bekannte Beispiel für eine therapeutisch-schmerzlindernde Zahnfüllung«, sagte Teamleiter Federico Bernardini vom Internationalen Zentrum für Theoretische Physik in Triest. Er präsentiert den Fund im Fachjournal »Plos One«.

Das Bienenwachs könne aber auch erst kurz nach dem Tod des Menschen in den Zahn eingearbeitet worden sein, schreiben die Forscher. Sollte der Eingriff zu Lebzeiten erfolgt sein, habe die Füllung wohl den einfachen Zweck gehabt: Schmerzen lindern und einen Riss im Zahnschmelz schützen.

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