Diese Website verwendet Cookies. Wir können damit die Seitennutzung auswerten, um nutzungsbasiert redaktionelle Inhalte und Werbung anzuzeigen. Mit der Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Unsere Datenschutzhinweise.

40 Jahre Drogenhilfe

Erste Berliner Beratungsstelle feiert Jubiläum / Zukünftig mehr Mittel verlangt

  • Von Andreas Jacob
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Die Berliner Drogenbeauftragte Christine Köhler-Azara musste nicht lange nach passenden Worten zum Jubiläum der Königsberger 11 suchen: »Die Wiege der Berliner Suchtberatung ist hier. Offensichtlich haben Sie alles richtig gemacht.« Rund 200 Gäste lauschten dem Grußwort der Drogenbeauftragten am Freitag in der Steglitzer Drogenberatungsstelle. Die Einrichtung der Caritas war 1972 als erste Beratungsstelle für Drogenabhängige in Berlin gegründet worden.

Gastrednerin Köhler-Azara erinnerte an die Anfänge der Drogenproblematik in Berlin. »Die Hippies haben in den 60er Jahren exzessiv Drogen ausprobiert. Anfang der 70er gab es aber die ersten Drogentoten.« Die »Berliner Tinke«, ein Gemisch aus Rohopium und Essigsäure, sei die populärste Modedroge der Zeit gewesen, erzählt die Drogenbeauftragte. Die Gesellschaft habe damals indes vollkommen hilflos im Umgang mit den Abhängigen reagier...


Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.