Grüner Autobauer

Baden-Württembergs Regierungschef hat seinen Frieden mit der Fahrzeugindustrie gemacht

  • Von Antonia Lange, dpa
  • Lesedauer: ca. 2.0 Min.

Probefahrt statt »Innovationspeitsche«: Baden-Württembergs grüner Landesvater versöhnt sich mit der Autobranche.

Stuttgart. Er schraubt an einem Motor, macht eine Probefahrt mit schnellen Autos und bekommt zwischendurch gar ein Jobangebot vom Daimler-Chef höchstpersönlich: Seinen Frieden mit der Autobranche schließt Winfried Kretschmann im Mercedes-Benz-Werk in Stuttgart-Untertürkheim. »Der sachkundige Blick, die selbstverständlichen Handgriffe«, schmeichelte Daimler-Chef Dieter Zetsche dem Landesvater bei dessen Besuch in der vergangenen Woche, »falls Sie sich beruflich neu orientieren wollen - wir sollten im Gespräch bleiben«.

Der grüne Regierungschef als Autobauer? Noch im vergangenen Jahr hätte Kretschmann sicher kein solches Angebot bekommen. Mit der »Innovationspeitsche« wollte er der Branche damals kommen - und ihr so umweltfreundlichere Technologien abtrotzen. Daimler, Porsche & Co sollten weniger und kleinere Autos bauen, forderte er. Heute schlägt er versöhnlichere Töne an: »Daimler ist so etwas wie die Halsschlagader unseres La...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 443 Wörter (3067 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.