Markus Schönherr, Kapstadt 25.09.2012 / Ausland

Afrikanische Kleinbauern trotzen Klimawandel

Studie des World Agroforestry Centres (ICRAF) lobt Farmer und bemängelt mangelnde Unterstützung von Regierungen

Ausbleibender Regen, verbrauchte Böden und zu hohe Temperaturen. In Afrika treffen die Auswirkungen des Klimawandels die Landwirtschaft besonders hart. Viele Farmer haben bereits begonnen, sich anzupassen. Doch es müsse noch viel mehr unternommen werden, besagt eine neue Studie des World Agroforestry Centres (ICRAF) in Nairobi.

»Die geänderten Techniken, mit denen Bauern ihre Felder bewirtschaften, sind äußerst positiv«, sagt Patti Kristjanson, Wissenschaftlerin für Ernährungssicherung am ICRAF. In Tansania, Uganda, Kenia und Äthiopien besuchte ihr Team 700 Farmen und machte überraschende Entdeckungen: 55 Prozent der Landwirte etwa pflanzten Knollen an, die weniger empfindlich auf Temperaturschwankungen und Trockenheit reagieren. Die Hälfte hatte das Problem von erodierendem Boden erkannt und pflanzt jetzt Bäume an, deren Wurzeln ihm Stabilität verleihen. Ebenfalls die Hälfte der Bauern hatte Monokulturen abgeschworen, weil diese den Boden auslaugen. Reine Kaffee- oder Bananenplantagen weichen zunehmend gemischten Feldern. »Die Farmer sind bereit, sich an die Veränderungen anzupassen, weil sie sehen, dass nur das ihnen den Lebensunterhalt sichern kann.«

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, benötigen Sie ein entsprechendes Abo. Wenn Sie schon eins haben, loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo: