Für Frieden und Sicherheit

Alternativer Nobelpreis für Menschenrechtsaktivisten aus Afghanistan, den USA, Großbritannien und der Türkei

Den Alternativen Nobelpreis 2012 teilen sich die afghanische Menschen- und Frauenrechtsaktivistin Sima Samar, der US-Konfliktforscher Gene Sharp und eine britische Kampagne gegen den weltweiten Waffenhandel. Das teilte die Stiftung Right Livelihood Award gestern in Stockholm mit. Den Ehrenpreis erhält der türkische Umweltaktivist Hayrettin Karaca.

Vier Preisträger - eine Klammer: Einsatz für Frieden und Sicherheit. Ole von Uexküll, Direktor der Stiftung Right Livelihood Award, brachte es auf den Punkt: Die diesjährigen Preisträger würden die »Grundbedingungen für globalen Frieden und Sicherheit« verdeutlichen: »Effektiver gewaltloser Widerstand sowie die Erkenntnis, dass die Waffenindustrie Teil des Problems ist, Menschen- und insbesondere Frauenrechte und die Bewahrung unserer ökologischen Ressourcen.«

Unter den drei Preisträgern, die sich die 150 000 Euro Preisgeld teilen, ist der US-Amerikaner Gene Sharp. Er wird für die von ihm entwickelten Strategien und Handlungsanweisungen für gewaltlosen Widerstand prämiert. Der 84-Jährige sei der weltweit bekannteste Experte auf dem Gebiet. Der Politikwissenschaftler habe diesem Engagement sein gesamtes akademisches Leben gewidmet. Seine Ideen seien von sozialen Bewegungen in der ganzen Welt übernommen worden, wie im arabischen Frühling,...

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