Reichtum gerecht verteilen

  • Von Alexander Ulrich
  • Lesedauer: ca. 2.5 Min.
Der Autor ist Obmann im Europa-Ausschuss des Bundestages.

Das reichste eine Prozent der deutschen Gesellschaft verfügt über ein Privatvermögen von etwa 3,5 Billionen Euro. Die Staatsschulden betragen rund 2,1 Billionen Euro. Das heißt: Das Privatvermögen des reichsten einen Prozent übersteigt die gesamte Verschuldung des Staates deutlich. Die klammen Kassen der öffentlichen Hand spüren die Folgen: Schulgebäude verfallen, Kitaplätze fehlen, Schwimmbäder müssen schließen, der Nahverkehr wird immer teurer. Die Renten steigen in der Regel weniger als das Preisniveau und die Sozialleistungen sind seit Jahren rückläufig. Ein immer größerer Betrag fließt statt in öffentliche Infrastruktur und soziale Sicherheit in den Schuldendienst. Allein 2011 betrug die Zinslast des deutschen Staates rund 70 Milliarden Euro – und das obwohl die Zinssätze extrem niedrig sind.

Die gigantische Konzentration von Reichtum auf der einen Seite und die öffentliche Verschuldung auf der anderen Seite hängen eng zus...

Warum endet dieser Text denn jetzt schon? Mittendrin? Ich möchte den Artikel gerne weiterlesen!

Um den ganzen Artikel zu lesen, haben Sie folgende Möglichkeiten:


Haben Sie bereits ein Online- oder Kombi-Abo? Dann loggen Sie sich einfach ein. Wenn nicht, probieren Sie doch mal unser Digital-Mini-Abo:

Wenn Sie ein Abo haben, loggen Sie sich ein:

Mit einem Digital-, Digital-Mini- oder Kombi-Abo haben Sie, neben den anderen Abo-Vorteilen, Zugriff auf alle Artikel seit 1990.

Warum ist der Artikel so kurz?

Der Artikel ist in Wirklichkeit länger: 556 Wörter (3832 Zeichen).

Wenn Sie ein entsprechendes Abo gewählt haben, können Sie sich einloggen und den ganzen Artikel lesen. Und auch alle anderen Artikel seit 1990.

Wir stellen einen großen Teil unseres Angebots im Internet gratis zur Verfügung. Damit das finanzierbar bleibt, ist es wichtig, das viele Leute trotzdem bereit sind, für das Angebot zu bezahlen.

Alle Abo-Angebote

Foto: Zeitung, Smartphone, iPad und eine Tasse Kaffee

Bitte aktivieren Sie Cookies, um sich einloggen zu können.