Katja Herzberg 28.09.2012 / Ausland

Aus Mangel an Solidarität

Die Eurokrise schwappt über die Grenzen der Währungsunion nach Osteuropa

Die Folgen der Banken- und Schuldenkrise in Europa bekommen nicht nur die Menschen in den Euroländern zu spüren. Die weitaus schärferen Probleme in Osteuropa wird wenig Beachtung geschenkt.

Nur wenige erinnern sich daran, dass vor Griechenland und Spanien bereits Lettland, Litauen, Rumänien und auch Ungarn vor dem wirtschaftlichen Bankrott gerettet werden mussten. Der Protest gegen die damals weit höheren Sparauflagen der EU war nicht vergleichbar mit den Ausständen dieser Tage. Dass Länder ohne Euro, insbesondere in Osteuropa, nun auch wieder unter der Krise zu leiden haben, findet ebenso wenig Beachtung. Währungsschwankungen und -abwertungen um bis zu 25 Prozent sowie Preissteigerungen bei Importware sorgen für die größte Unsicherheit. Doch der Riss innerhalb der EU zeigt sich auch bei einem Blick auf Zahlen wie Arbeitslosigkeit und Pro-Kopf-Einkommen. Die wirtschaftlichen Probleme der Euroländer wirken direkt auf die anderen EU-Mitglieder ohne Gemeinschaftswährung.

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