Marc Engelhardt, Genf 28.09.2012 / Ausland

Syrien: Wer kann, der flieht

UNO fürchtet dramatischen Anstieg der Zahl von Kriegsvertriebenen

Der Mittwoch war nach Angaben der syrischen Opposition der bislang blutigste Tag seit Beginn des Konflikts vor gut 18 Monaten. Mindestens 305 Menschen seien binnen 24 Stunden getötet worden, erklärte die in London ansässige Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte.

Weil im syrischen Bürgerkrieg kein Ende in Sicht ist, fliehen immer mehr Syrer aus ihrer Heimat. Die UNO rechnet bis Ende des Jahres mit 700 000 Flüchtlingen. Zur Bewältigung der Krise werden mehr als 250 Millionen Euro benötigt.

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