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Waffenstillstand in Karabach verlängert

Moskau (Reuter/ND). Die Feuerpause in der umkämpften Armenier-Enklave Nagorny-Karabach ist nach Angaben Irans kurz vor Ablauf um rund zwei Wochen verlängert worden. Der iranische UNO-Botschafter Charassi erklärte am Freitag in New York, die Konfliktparteien hätten der Verlängerung auf Vermittlung seines Landes zugestimmt. Zuvor hatte ein Zwischenfall für eine Anspannung der Lage gesorgt. Armenien warf Aserbaidshan vor, eines seiner Verkehrsflugzeuge in Brand geschossen zu haben. Das Parlament in Karabach beschuldigte Aserbaidshan, die vereinbarte Waffenruhe verletzt zu haben.

Nach Angaben Charassis wollen Anfang kommender Woche Vertreter Armeniens, Aserbaidshans, Rußlands und Irans zusammenkommen, um ein Gipfeltreffen vorzubereiten. Dieses Treffen wird nach Einschätzung des iranischen Diplomaten in-etwa zwei Wochen stattfinden. Die beteiligten Parteien hätten zugestimmt, die Feuerpause bis zu diesem Termin zu verlängern. Aserbaidshan habe zudem zugestimmt, seine Eisenbahnlinie als Friedenskorridor nach Nagorny-Karabach zur Verfügung zu stellen, damit Hilfsgüter in die umkämpfte Region gelangen könnten. Die UNO haben nach Angaben Charassis technische und humanitäre Hilfe in Aussicht gestellt.

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