Abkehr vom Warenfetischismus

Der Zusammenbruch des Staatssozialismus vollzieht sich in der vielleicht letztmöglich verbliebenen Zeitspanne für die weltweite Umorientierung von Lebensinhalten und Wirtschaftszielen. Sollte das nicht - trotz aller Probleme zugleich als einmalige Chance gesehen und genutzt werden? Die Abkehr vom eingebürgerten Wachstumsfetischismus und von einer oft einseitigen Sicht auf internationale

Karikatur: Harald Kretzschmar

Arbeitsteilung und die Rolle des Weltmarktes dürfte zu den Attributen dieser Veränderung gehören. Nicht die einseitige Fixierung auf den materiellen Lebensstandard in wenigen hochindustrialisierten Staaten (bzw. von 50 oder 60 Prozent der dort lebenden Menschen) kann das Ziel sein. Wohl aber ist es ...


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