• Politik
  • Gustavo Arcos, einst Fidel Castros Kampfgefährte, heute einer der bekanntesten Dissidenten Kubas

Manchmal wie in einem Spionagefilm

  • Von UWE KRAMP
  • Lesedauer: ca. 5.0 Min.

„Wenn sich jeder Kubaner wie ich als ein Don Quichote begreift...“

Foto: Kramp

Wieviele Anhänger diese Parteien und Kommissionen haben, weiß man nicht genau. Zwei Dutzend, wenn's hoch kommt, schätzen Beobachter, Abertausende, behaupten die Dissidenten selbst.

Wie soll Kubas Zukunft nach ihrer Ansicht aussehen? Sozialistisch, sagen einige (und meinen Sozialismus wie in Spanien oder Schweden). Vielleicht christdemokratisch, wünschen andere. Keine Ahnung, gestehen manche. Freiheit soll es geben und freie Wahlen. Daß Kubas Freiheit eine wie die puertorikanische sein könnte und freie Wahlen vielleicht so frei wie einst in El Salvador ablaufen - diese düstere Möglichkeit wollen die Regimegegner nicht wahrhaben.

Was tut Kubas Opposition? Manchmal verbünden sich Grüppchen zu „Übereinkünften“ und „Koalitionen“. Manchmal gibt's eine kleine Demo, von angestellten wie freiwilligen Ordnungshütern rasch beendet. I...


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