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  • Wissen
  • Neue Forschungsstelle des Bremerhavener Alfred-Wegener-Instituts in Potsdam

An den Grenzen der Eiszeit

Nach zwei Jahren Ungewißheit, verbunden mit der bangen Frage, ob und wo die vom Wissenschaftsrat bemerkenswert gut eingeschätzte ostdeutsche Polarforschung (ND vom 21. August 1991) einen Platz findet, sind die Verhältnisse geklärt: Am 11. März wurde auf dem Telegrafenberg in Potsdam, dem einstigen Koordinierungszentrum der DDR-Antarktisexpeditionen, eine Forschungsstelle des Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung, Bremerhaven, eröffnet.

Die jetzt zu Ende gehende fünfte ostdeutsche Antarktisexpedition (die insgesamt 27., zählt man die eigenständige Beteiligung an den sowjetischen Expeditionen mit) trug konzeptionell noch das Signum der traditionellen Antarktisforschung der DDR, aber sie wäre ohne die Hilfe des Alfred-Wegener-Instituts (AWI) nicht denkbar gewesen. Sie entsprach schon weitgehend dem angestrebten wissenschaftlichen Profil des Potsdamer Institutsteils. Er soll im Unterschied zum Stammhaus in Bremerhaven, das sich vornehmlich mit der marinen Polarforschung befaßt, ein Zentrum der kontinentalen Polarforschung werden.

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