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Hansel und Gretel

Zuerst jagten sie die Eltern aus dem Haus und zündeten es an. Dann wanderten sie in den Wald und versuchten, diesen zu verfeuern. Er war zu feucht. Da weinten Hansel und Gretel, denn sie liebten Flammen. Zu Hause hatte man ihnen nicht erlaubt, damit zu spielen. Daß die Eltern sie schlugen, als sie testen wollten, ob Gardinen oder Bücher schneller brennen, verziehen die Kinder ihren Erzeugern nie. Aus Rache hatten sie ihnen die Haare versengt.

Im Wald fanden sie das Hexenhaus. Die Pfefferkuchen schmeckten muffig, überlagert. Die Hexe versteckte sich. Hansel und Gretel fanden sie und schoben sie gleich in den Ofen. Das zischte nur wenig und gab keinen richtigen Spaß. Sie brannten die Wohnung ab - ein mickriges Feuer. Der Qualm biß im Hals.

Hansel und Gretel verprügelten sich aus Langeweile. Sie weinten und schrien: Mama Papa, Mama Papa! So vertrieben sie allmählich alle Tiere. Nur das Echo verjagten sie nicht. Wie sie auch brüllten. Erst als ihnen die Stimmen wegblieben, ging es.

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