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THOMAS-KACHEL

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Die Autonomieverhandlungen zwischen Israel und den Palästinensern stehen im Mittelpunkt der jetzigen sechsten Runde der Nahost-Friedensgespräche in Washington. Leiter der israelischen Delegation ist der Jurist Elyakim Rubinstein.

ELYAKIM RUBINSTEIN: Harte Schale, weicher Kern?

Telefoto: AP

Von Rubinstein, der bereits unter dem Hardliner Shamir der Delegation in Madrid vorstand, erwartet man nach dem Regierungswechsel in Israel, daß er durch neue, konstruktive Vorschläge Bewegung in die Verhandlungen bringt. Dabei ist der 42jährige bestimmt keine Taube. Sein „politischer Ziehvater“ war Moshe Dayan, Israels langjähriger reaktionärer Verteidigungsminister, der zu den Hauptverfechtern des Aggressionskurses gegen die arabischen Staaten gehörte. Er war es auch, der den Sabra - Name eines Kaktus und Bezeichnung für die in Israel geborene Generation mit harter'Schale und weichem Kern - 1974 in sein Verteidigungsministerium holte.

Der einer religiösen Siedlungsbewegung nahestehende Rubinstein präsentierte jetzt in Washington das Konzept einer Autonomie-Zwischenlösung für die palästinensische Bevölkerung in der Westbank und im Gazastreifen, das eine rein administrative Selbstverwaltung unter Beibehaltung der israelischen Besatzung vorsieht. Kritikpunkt nicht nur der betroffenen Palästinenser: Es darf nicht darum gehen, die Form der Besatzung zu verbessern, sie muß vielmehr endlich beendet werden.

KATJA HERMANN

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